Autor: Katrin Klug

Endverschub Talbrücke Unterrieden

Wir, die Firma Adam Hörnig, wurden innerhalb einer Arbeitsgemeinschaft mit der Firma Max Bögl aus Sengenthal beauftragt die über 50 Jahre alte Talbrücke Unterrieden, an der A6 östlich von Nürnberg, durch einen Neubau zu ersetzen.

Die Erneuerung der über 50 Jahre alten Brücke ist aufgrund des insgesamt schlechten Bauwerkszustandes und der für die heutigen Verkehrsverhältnisse nicht mehr ausreichenden Tragreserven zwingend erforderlich. Zudem wurde beim Bau der Bestandsbrücke ein Spannstahl verwendet, der (damals noch nicht bekannt) eine besonders hohen Empfindlichkeit gegenüber Spannungsrisskorrosion aufweist.

Seit dem Frühjahr 2019 laufen die Vorbereitungen für den Ersatzneubau der Talbrücke Unterrieden . Nach einem erfolgreichen Rückbau entgegen der Herstellrichtung konnten wir auch Mitte Februar 2022 den ersten Überbau der 630 m langen und 42 m hohen Talbrücke in Endlage bringen.

Für den erfolgreichen Rückbau und Neubau des ersten Teilabschnittes waren auch die  Ingenieurbüros  Marx Krontal aus Hannover und K+S aus Nürnberg mit verantwortlich.

 

Letzter Akt der Güßbachwelle hat begonnen

Auch Sturmtief „Zeynep“ und „Antonia“ vermochten die Arbeiten nicht zu stoppen.

Am Wochenende 19./20.02.2022 fand an der A73 Anschlussstelle Breitengüßbach Süd der Einschub des zweiten Überbaus Fahrrichtung Bamberg statt. Der rund 1.400 Tonnen schwere, 150 Meter lange und ca. 18 Meter breite Stahlkörper wurde in einer Sperrpause der Deutschen Bahn in Präzession über die Bundestraße 4, die Gleise der Bahn und einem Feldweg aus dem Taktkeller, wo sie vormontiert wurde, geschoben.

Am folgenden Wochenende 26./27.02.2022 wird sie in einer weiteren Sperrpause der Bahn in die Endlage um 1,30m abgestapelt.

Die Fertigstellung ist für Herbst 2022 vorgesehen.

Es bleibt hier noch Dank zu sagen für die hervorragende Arbeit der an diesem außergewöhnlichen Projekt beteiligten Firmen und Institutionen. Eine Leistung, die seines gleichen sucht.

 

Ehrung unserer Jubilare

Kurz vor den Weihnachtsfeiertagen gab es in unserem Hause Anlass zur Freude.

Die Ehrungen der Jubilare der Adam Hörnig Baugesellschaft für das Jahr 2021 konnten leider auf Grund der Corona Pandemie wieder nicht im Rahmen der alljährlichen Weihnachtsfeier vorgenommen werden. Dennoch konnten, unter Einhaltung der aktuellen Regeln, in kleiner Runde die Urkunden an unsere Mitarbeiter*innen von der Geschäftsleitung übergeben werden.

Für 10 Jahre Betriebszugehörigkeit wurden 11 Mitarbeiter*innen geehrt.

Weitere Auszeichnungen aus dem Bereich Oberbauleitung Brückenbau erhielten Herr Manfred Fertig für 25 Jahre sowie aus dem Bauhof für 40 Jahre Betriebszugehörigkeit Frau Heidi Ebert.

Geschäftsführer Wolfgang Hörnig bedankte sich bei allen Anwesenden für ihren persönlichen Einsatz und ihre Loyalität zum Unternehmen und unterstrich ihren erheblichen Anteil an der positiven Entwicklung der Unternehmensgruppe.

 

        

 

Freie Fahrt trotz Brückenneubau

Die Vorbereitungen für unser Projekt „Kreuzungsbauwerk Straßenüberführung BAB A66 bei Gelnhausen-Hailer“ sind bereits seit einigen Monaten in vollem Gange.

Wir bauen zwei Kreuzungsbauwerke bei denen es sich um eine in zwei Teilbauwerken herzustellende Autobahnbrücke der BAB A66 und eine Wirtschaftswegebrücke handelt. Beide überführen die Bahntrasse Hanau-Fulda und werden als Vorabmaßnahme des 4-gleisigen Ausbaus der zuvor genannten Trasse hergestellt.

Bei der Autobahnbrücke handelt es sich um die Erstellung eines zweifeldrigen semi-integralen Brückenbauwerks aus Verbundfertigteilen. Vor dem Neubau wird zunächst der Rückbau der Bestandsbauwerke erforderlich. Sowohl der Rückbau als auch der Neubau müssen unter laufenden Betrieb (Straße & Bahn) umgesetzt werden, was den Bau der je ca. 900m2 großen Brücken entsprechend erschwert. Unser Bauleiter Simon Bade musste nun auch den Ortsbeirat Hailer über den geplanten Ablauf des Neubaus informieren und konnte nochmal versichern, dass mit keinen größeren Einschränkungen im Verkehr zu rechnen sei.

https://www.gnz.de/region/gelnhausen/freie-fahrt-trotz-bruckenneubau-DJ1487674

Insgesamt werden bis Mitte 2024 in zwei Bauabschnitten ca. 4.237m3 Stahlbeton und ca. 575to Stahl verbaut.

 

 

 

 

Richtfest Wohnanlage mit Tiefgarage Dinglerstraße

Mit Richtkranz steh ich hier oben,

alle Handwerker soll ich loben.

Für diese Leute steh ich hier,

von der Firma Hörnig bin ich Polier.

(Aus dem Richtspruch unseres Poliers)

 

Kurz vor den Weihnachtsfeiertagen und dem Ende des Jahres gab es in der Dinglerstraße in Aschaffenburg nochmal Anlass zu Feierlichkeiten. Die Rohbauarbeiten sind soweit abgeschlossen und das Richtfest konnte gefeiert werden.

Wie es die Tradition verlangt, wurde der festlich geschmückte Richtkranz begleitet vom Richtspruch auf den First des fertigen Rohbaus gehoben. Ab jetzt beginnen wir mit dem schlüsselfertigen Ausbau der 25 Wohnungen mit Tiefgarage. 20 Wohnungen hiervon werden barrierefrei erbaut. Insgesamt umfasst das Gebäude einen Bruttorauminhalt von 14.055 m³ und 2.035 m² Wohnfläche.

 

   

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