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11.05.2017
Baustelle Experimenta-Heilbronn (mehr)
07.03.2017
Aufträge 2017: Aschaffenburger Unternehmen baut Brücken an A 3, Main und Tauber...(mehr)
29.08.2016
Spatenstich zum Großprojekt „Neuer Talbau“ am St. Vincenz Krankenhaus Limburg(mehr)
29.08.2016
Neue Märkte öffnen am 22. September Dammer-Tor-Carré: Zweiter Bauabschnitt am...(mehr)
27.06.2016
Für 40 Jahre Betriebszugehörigkeit bedankte sich die Geschäftsleitung bei...(mehr)
27.06.2016
Am Mittwoch, den 22.06.2016, fand in Heilbronn am Ufer des Alt-Neckars, die...(mehr)
01.06.2016
Der „Praxistag“ führte die 38 Personen des 1. bis 4. Semesters der Hochschule...(mehr)
13.11.2013
Erstmaliger Rückbau einer Talquerung mit Vorschubrüstung.(mehr)
13.11.2013
Interview über die Besonderheiten des Gebäudekomplexes "Dammer Tor Carré" an der Nordseite(mehr)
01.12.2013
Entlang der Autobahn 8 wird im Zuge von Stuttgart 21 eine gewaltige Brücke über das Sulzbachtal gesp(mehr)
10.11.2013
Wir sind ständig auf der Suche nach motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern als Bauleiter, Polier, Facharbeiter.(mehr)

Hörnig ist wachsam bei Bundes-GmbH

Autobahnbau: Länder verlieren ihre Kompetenz


Vor ei­ner tief­g­rei­fen­den Re­form steht die Re­gie über die Bun­de­s­au­to­bah­nen: Ei­ne »In­fra­struk­tur­ge­sell­schaft« des Bun­des soll ab 2021 die Au­to­bah­nen bau­en, be­t­rei­ben, er­hal­ten und fi­nan­zie­ren. Bis­her ver­wal­ten die Län­der die­se Fern­stra­ßen.

Der Aschaffenburger Bauunternehmer Wolfgang Hörnig beobachtet diese Änderungen aufmerksam - auch als Mitglied des Präsidiums der Bundesvereinigung mittelständischer Bauunternehmen (BVMB).Der 62-Jährige sieht durchaus Vorteile in dieser neuen GmbH, auf die sich Bund und Länder im Dezember geeinigt haben: »Diese Gesellschaft muss nicht jedes Jahr im Parlament erneut um Geld ringen, sondern kann es hoffentlich projektbezogen ausgeben«, sagt Hörnig. Das Geld würde dann bis zum Ende eines Bauvorhabens stetig fließen. Das würde den Baufirmen helfen. Erleichtert ist der Verband darüber, dass die GmbH im Besitz des Bundes bleibt und nicht privatisiert wird.Zugleich will Hörnig »genau« auf die Ebenen der neuen Kon᠆struktion schauen. Er wünscht, dass die Kompetenz vor Ort bleibt und nicht in höhere Bundessphären abwandert. Der Aschaffenburger Chef der Länderbehörde Staatliches Bauamt könne doch am besten mit den örtlichen Bürgermeistern verhandeln, wenn beispielsweise Grundstückskäufe für den Fernstraßenbau nötig würden.ÖPP »mittelstandsfeindlich«Hörnig hofft auch, dass die neue Infrastruktur-GmbH öffentlich-private Partnerschaften (ÖPP) im Bundesfernstraßenbau überflüssig macht. Aktuelle ÖPP-Modelle sind laut BVMB »mittelstandsfeindlich«, da sie oftmals internationalen Großkonzernen, Beratern und Banken »großvolumige Finanzierungs- und Beratungsaufträge« verschafften, schrieb der Verband jetzt an Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU).Mittelständische Bauunternehmen hätten »kein Verständnis« dafür, dass sie von vorgesehenen Großprojekten mit 1200 Autobahnkilometern und Laufzeiten von 30 Jahren »faktisch ausgeschlossen werden«. Dadurch drohe ein »enormer Beschäftigungsverlust«, so der Verband. Claus Morhart

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http://www.main-echo.de/4435149